Ja, machen wir doch am liebsten alles elektronisch. Es gibt ja in Finnland schon ein hirn- (und umschlag-)rissiges Service mit dem man das Öffenen und Einscannen über die Post bestellen kann. Umweltschutz? Womit? Das Papier landet doch genauso in der Sammlung als wenn ich es selbst mache und div. Datenbriefkästen muss man auch sauber halten, damit es funktioniert. E-Brief für Rechnungen ja, aber doch nicht so eine Lieblosigkeit (und “1984″) in einer privaten Sendung!
Dann ist ja noch die Kompetenz. Die Filialen schliessen und Supermarktverkäufer können sich nicht zweiteilen zwischen Kasse und dem Postschalter, denn da werden sie neulich verlagert. Auf eine Beratung, Fachwissen hofft man vergeblich. Wir hatten neulich sogar einen Fall, dass ein Wertbrief (Einschreiben mit 300 Euro Gutschein) als Wurfsendung angeblich wo abgeblieben ist. Er wurde wiedergefunden, das Wort “Entschuldigung” und eine Erklärung – die bekommt man nichct. Und Paketbenachrichtigungen lassen auf sich warten, und wenn man denen sagt, man sieht im Internet (Hermes oder DHL), das die Sendung bereits seit 1 Woche in der Abholfiliale eingetroffen ist und rumliegt, sagen sie, sie hätten nix im Internet. Ja, sie nicht. So warte ich nun schon eine Woche auf ein Paket, dass für den Landweg aus Mitteldeutschland nur 3 Tage benötigt, aber bereits 8 Tage in Finnland und nun wohl in der Filiale rumliegt. Eins kann die Finnische Post: gesalzene Preise machen. Und monopolisieren. Das gilt zu boykottieren: da ich nach Deutschland immer mit einem leeren Koffer fliege, kann ich prima die Post (Päckchen) von dort aus erledigten. Ersparnis liegt wohl daran, dass ich ein zehntel des Preises, den ich für die finnische Abzocke zahlen würde.