Möbel a la Qualitätswüste Finnland

28 01 2011

Heute kotzt es mich wieder besonders an, weil unsere Küchengeschichte, die sich seit dem Bau ein halbes Jahr (weiterhin) zieht, ist wieder aufgewirbelt. Ja, die Küche ist schön, aber ich bin schon fast ein Installateurmeister, weil Finnen einfach nur Mist bauen. Wenn die Türen keine „Bremser“ hätten, würde ich sie jetzt knallen.

– Ersatztüren, auf die wir wochenlang warteten, weil die Fabrik nur pfuscht beim lackieren (voll Fusel, Pinselhaare an den Kanten) stehen nun seit Mitte Dezember geliefert, aber Installateur lässt auf sich warten und Verkäuferin ist wohl am Rande des Nervenzusammenbruchs. Sie tat mir schon leid, hat alles für uns getan, aber dafür kauf ich mir nix. Es ist auch ein Wunder, dass die Kanten gestrichen sind (!) während die Obefläche ganz schön beschichtet ist. Eine Technologie von Anno dazumal.

– Massivholzarbeitsplatte „lebt“ (klar!) und es gibt überall Spalten von bis zu 6 mm (gut fürs Wasser, wohl?), weil sie Arbeitsplattenverbinder nicht kennen/nicht verwenden, sondern das Holz einfach draufknallen und gut ist. Diese Klein-DDR… Solange sie’s selber nicht erfinden, machen sie auch nicht die Augen auf, dass es anderswo gefräst und verbunden wird und die Teile 2 Euro kosten (könnte man hier gut 20 Euro für berechnen, ist doch immer so).

– Reklamation geht in Finnland nach voller Zahlung, für ihre phantasie „kotimainen laatu“, einheimische Qualität, von der ich eh nie viel hielt und jetzt noch weniger, weil sie einfach nicht auf Details achten können. Also man sieht nix davon wieder, zahlt für Mist den vollen, nicht allzu günstigen Preis.









Planung auf Finnisch…

8 01 2011

Hochschulstudium in Finnland (Berufsbegleitend Master).

  • Kurz vor Diplomarbeit: Betreuerin geht selbst in Studienpause/Bildungsurlaub
  • Wechsel.
  • Seminar in einer Woche.
  • Mitten in den Weihnachtsferien/langes Wochenende (wg. Drei Könige) kommt eine Aufgabe – lange ppt erstellen, heute Abgabeschluss (also nur 2 Tage Vorlauf, falls man die Mail überhaupt gelesen hat). Denn geschickt wurde sie an die Dienst E-Mailadressen der meisten Teilnehmer –> es hagelt „out of office“ Abwesenheitsnotizen bis 10.1.
  • Dann in Paaren den Entwurf/Präsentation des anderen kommentieren. Dazwischen (falls man sie pünktlich bekommt) nur noch 4 Arbeitstage, für mich bringen die vier Tage noch zwei Dienstreisen.

Das ist Erwachsenenbildung, bei der man „voll und ganz“ die Vollzeittätigkeit oder Selbständigkeit der meisten Studenten mit berücksichtigt.

Eigentlich hat das Studieren hier Spass gemacht, aber ich bin froh, wenn bald ein Ende in Sicht ist…





Finnische Hochschulbildung ist nicht gleich PISA

5 01 2011

Und Aalto ist nicht das gesamte finnische Hochschulsystem.

Deutschland mag sich doch so gern runter machen und „nach oben“ zur finnischen Bildung schauen. Zu recht. Aber auch zu unrecht, wenn doch ewig auf der PISA rumgeritten wird und viele Bildungsmodelle aus der ehem. DDR stammen.

Das Interview wurde geführt mit dem besten Professor, dessen Unterricht das beste in meiner finnischen Bildung in den vergangenen 10 Jahren war. Nein, bin keine ewige Studentin, sondern eher nach der finnischen Art, bilde mich immer weiter, mal kurzzeitig gegen kleine Gebühren, nun in einem weiteren Master Studiengang. Der Gesprächspartner bietet den deutschen Journalisten eine sehr gute Darstellung des Aalto Konzeptes. Die Internationalität, die doch wegen des internationalen Angebots sprachlich gesehen doch sehr gering ist in Finnland wird künftig durch die Einführung von sehr hohen Gebühren für nicht-EU/ETA Studenten weiter eingedämmt. Schade. Klar, sollte der finnische Steuerzahler keine „Free-riders“ unterhalten, aber Austausch und internationale Präsenz ist für ein kleines Land wie Finnland nur eine Bereicherung.

Hier der Artikel:

www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article11900108/Finnland-zeigt-der-Welt-wie-Bildung-funktioniert.html

Ich stimme zu, die Aalto Universität, die neulich (nicht ohne Gegner) entstanden ist, ist gut, auch wenn keine weltweitführende lt. diversen Vergleichstatistiken. Die „Zutaten“ waren gut: TAIK die Kunsthochschule, gut (Vorlesungen, die von TAIK Lehrkräften bei uns geführt waren, waren top akademisch). Helsinki School of Economics – absolut gut im vgl. was sonst noch an Wirtschafsstudiengängen so angeboten wird (eigene Erfahrung & was man so hört an Geschehen sowie Zusammenarbeit mit der Wirtschaft). TKK – technisch führend, enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, Erfahrungen aus Zusammenarbeit.

Einer der Hintergründe der Zusammenlegung war aber auch, dass ein Überangebot in Finnland herrscht, das sich in langen und ergebnislosen Studienzeiten sowie hoher Drop-off Rate wiederspiegelt (daran könnte man besser sparen als an der Isolierung vom Ausland). Das kostet. Weitere Zusammenlegungen sollen folgen. Die Aalto Entstehung warf in der lokalen Presse Fragen auf: wird die Individualität darunter leiden? Aalto ist  auf div. wissenschaftlichen Foren (Seminare, Konferenzen) sehr präsent. Hat einen guten Ruf und hohe Anforderungen. Wenn ich nach meinem 2. Master das Lernen fortsetzen sollte, würde ich es nur noch bei Aalto (wohl TAIK) tun und denke gerade darüber nach.

Leider hat PISA nicht viel mit der finnischen akademischer Bildung gesehen gemeinsam, denn untersucht werden Schulen, nicht Hochschulen. Davon auch gut ausgesuchte, z.B. Privatschulen, wie die Deutsche Schule in Helsinki.

Das es akademisch auch anders geht, hab ich in erfahren müssen. Studiengänge, die ihrem Level nicht entsprechen und selbst Studierende (finnische wie ausländische) beschweren sich (die zweiten allerdings lauter), dass ein Master Studiengang inhaltlich allerhöchstens einem Bachelor entspricht – also keiner möchte leicht ein Zeugnis bekommen, sondern wirklich lernen. Schlechte Organisation, kaum „Vorlesung“ sondern wild drauf los „voneinander lernen“, schlecht abgestimmte Inhalte haben nicht unbedingt mit akademischen Level zu tun. Positiv ist  die Projektarbeit, die auch sehr viel Spass macht, auch wenn nicht einfach einzurichten wenn man Vollzeit tätig ist. Davon hatte ich in Deutschland in den 90er Jahren nicht viel, lag aber wohl an der Studienrichtung.

Die Kommentare des Artikels treffen den Nagen auf den Kopf. Und Jammern hilft nicht.

Hmm, wie genau haben sich die deutschen Journalisten von der Realität auf einem weiteren Gebiet überzeugen können?





Leicht manipulierbar

29 09 2010

Gestern belagerte die Nachricht jegliche Medien, dass das finnische Verkehrministerium wegen „Umweltschutz“ die Tempolimits zu senken plant: innenstädtisch – wer weiss, Autobahn (wenn man die paar Wege Ost-West und Süd-Nord Autobahn nennen kann) – von 120 km/h (im Winter 100 km/h) auf 80 km/h. Pata-tai-pata-tai-pata-tai… Nun ja, auf den Ringen um die Hauptstadt, die eh auf 80 km/h beschränkt sind, geht es neulich wegen der chaotischen Baustellen eh nicht schneller als 20 km/h, aber die Autobahn ist relativ gut befahrbar, natürlich mit Obacht gegen die Tiere, also macht 120 km/h schon Sinn und das deutsche Rasen ist mir schon fremd geworden. Aber 80 km/h mit der Begründung: so und soviel CO2 wäre gespart und Leute wären durch die langsame Fahrerei (die natürlich bei Tempoüberschreiten gehaltsgebunden saftig bestraft wird) genervt und würden auf Bahn umsteigen.

Ja! Sofort! Morgen mach ich das mit meiner 62 km Anfahrt zur Arbeit, ich fahre Bahn – nur legt mir erstmal die Gleise dahin!!! Ok, unter dem Umweltmantel die Massnahme zu verstecken ist schon schön und gut. Aber es offen zu sagen, dass die Menschen damit nur manipuliert wären, so und so zu handeln, ist ein Schlag ins Gesicht. Nicht der erste jedoch. Noch besser: solche Nachricht kommentieren noch die meisten – lebensfremden – und sagen es sei gut! Dieses Land ist nicht vergleichbar mit dicht bevölkerten Ländern. Hier gibt es nun mal Jobs (zumal für Akademiker) NUR in der Hauptstadtregion. Sollen sich jetzt alle wegen der Schikanen und Infrastruktur, die ganz zügig hinter dem sog. „Wolfsring“ (Grossraum Helsinki) endet arbeitslos melden? Und wohnen in der Hauptstadt: traurige Standards, salzige Preise.

Nun nachmittags hat es sich herausgestellt, dass das ganze nur von einem Angestellten durchgesieckert ist und die Ministerin sich von dem Vorschlag distanziert.

Aber irgendeine „Strafe“ wird man den Autofahrern schon ausdenken. Immerhin ist es noch „Luxus“, in einem Land, in dem man ausserhalb der einigen grösseren Städten nur dürftig mobil ist ohne Auto. Mein Umweltbeitragvorschlag: die unsinnigen Steuern zu senken und normalverdienenen zu ermöglichen, moderne, umweltfreundliche Autos zu fahren, wie in anderen Ländern auch, nicht die ölbrennende Klapperkisten, die leider noch viel zu viel hier die Strassen belagern.





Ziel ansteuern: Fussgänger!!!

14 09 2010

Die finnische Polizei unternimmt ab heute eine Aktion zur Überwachung der Zebrastreifen in Helsinki aufgrund zahlreicher Beschwerden der Helsinki Einwohner, dass der Vortritt von den Autofahrern missachtet wird. Es wird eine Verwarnung oder 10 Tagessätzen (für den Durchschnittsfinnen wohl knapp 250-300 Euro, für einen, der halbwegs gut verdient, ab 500 Euro bis unendlich) Strafgeld fällig. Jahresstatistiken für Helsinki (am Rande gehört) ist 15 Tote und mehr als 300 Verletzte jährlich.

Neulich hatten wir Besuch aus Deutschland, schon nach wenigen Fahrten (nicht in Helsinki) fragten sie: „Muss man bei euch Fussgängern keinen Vortritt lassen? Man, bei uns kostet das 25 Euro (!!!) Uh, un die meisten telefonieren noch dabei.“ Willkommen in Finnland! 😀

Die Lage ausserhalb Helsinkis ist nicht so arg, aber keinesfalls annehmbar.

Dem Phänomen liegt zugrunde, dass:

Finnen grundsätzlich ihre Umwelt nicht wirklich beachten (die kleinen Höflichkeiten wie Tür aufhalten, aus dem Weg ausweichen bleiben aus), sie mögen denvielen Platz mit möglichst wenig Menschen um sich und das ist nun mal in manchen Städten nicht gegeben. Und viele sind in einer Stadt wie Helsinki nicht freiwillig. Sie sehnen sich nach ihrem menschenleeren Heimatort. Davon wurde oft berichtet und sogar einige Filme gemacht.

Zweites Hindernis: es sind einfach zuviele Zebrastreifen da. Der Autofahrer würde nicht mehr vom Fleck kommen, wenn er immer wieder abbremst (vom Umweltaspekt ganz abgesehen). So wie ich 😀 Also druff!

Man kann sich nicht darauf verlassen, dass wenn man bestimmt auf die Strasse tritt, die anderen bremsen werden. Schlimmstenfalls landet man im Krankenhaus.

Wenn einer anhält, ist es keine Ausnahme, dass der Fussgänger dann durch die Gegenspur rennen muss, da der gegenüberströmende Verkehr wird NICHT anhalten. Genauso üblich ist das unabgebremste vorbeirauschen an einem vor dem Zebrastreifen haltendem Fahrzeug (sehr teuer in Deutschland!).

Viele Finnen rennen grundsätzlich durch den Zebrastreifen.

Als Autofahrer wird man verunsichert, weil (bereits alarmierte) Fussgänger/Radfahrer sehr zögerlich sind. Dann weiss man nicht mehr ob man halten oder vorbei fahren soll. Es gibt auch viele finnische Fussgänger, die Autos durchwinken 😀 und nicht den Vortritt wollen (weil sie ihn eh nicht bekommen).

Sympatische Auswirkung: fast jeder Fussgänger, den man durchlässt, bedankt sich beim Autofahrer mit einem Winken 🙂 Das ist doch nicht normal, oder???

Und nein, es ist kein nordisches Phänomen, denn sehr diszipliniert sind z.B. Norweger! Sie lassen immer Vortritt dem Fussgänger. Keine Urlaubserfahrung, sondern aus erster Hand von Finnen, die dort mehrere Jahre lebten.

Im Ausland ist es besonders lästig, als/mit zögernden Finnen die Strasse zu betreten, weil die Lokalen dann meistens sehr verduzt sind.





Und nochmal Konzerte: Sting and the Royal Philharmonic Orchestra

11 09 2010

Gestern war es soweit: Sting and the Royal Philharmonic Orchestra in Helsinki (Hartwall Arena). Irgendwie hatte ich das letzte Konzert von Sting in Helsinki nicht so gut in Erinnerung: er dudelte alles runter, das Juni Wetter (2001?) war schrecklich, alle waren ganz nass (und Regenschirme an der Pforte abgegeben), keine Zugabe.

Aber gestern war er ganz anders drauf: immer zwischendurch gab es kurze, witzige Kommentare, die Auswahl der Songs in der jetztigen Tour erste Sahne und von der Orchesterbegleitung brauche ich erst nicht zu schwärmen. Beim ersten Song (If I ever lose my faith in you) war seine Stimme noch recht wackelig, aber dann folgte volle Kraft und man hörte kaum Unterschied zu den CD Aufnahmen. Besonders kribbelig war „Moon over Bourbon Street“. Schauderhaft und musikalisch mit allem versehen, Orchester, Solos, a Capella! DAS sind richtige Klassiker. Roxanne, das ich nicht so gern mag, war „klassisch“ viel sanfter als die normale Version. Sehr schön!  Am Anfang bei Englishman in New York gingen plötzlich alle Werbeneons an! Argh, wer hat sich an den Schalter angelehnt? Es daaauerte, bis es einer meldete und das Licht nur die Bühne hüllte. Stimmung war… nun ja, wie beim finnischen Publikum. Du denkst, Du bist alleine da drin. Leute lauschen, pssst. Zwei Blondies ein paar Reihen vor uns sind irgendwann aufgestanden, gingen auf die Treppe und fingen an zu tanzen. Es hat nicht 2 Sekunden gedauert, bis sie von der Sicherheit wieder an den Platz verwiesen wurden. Tja, wir sind hier in einem Rockkonzert. 😀 Sting forderte dann irgendwann alle auf, aufzustehen und put your hands in the air. Ob er das mit den Sicherheitskräften abgesprochen hat?! Genial fand ich auch das Duett mit der Backgroundsängerin Jo Lawry (Whenever I say your name).  Kannte ich so gar nicht. This cowboy song war dann wieder fetzig und wären wir nicht im introvertierten Norden, könnte man dabei abtanzen… 😀 Und konkurrenzlos Every Breath you take und Fragile.

Unsere Plätze (halbwegs teuer, so um die 75 Euro pro Ticket) waren ziemlich weit aber schräg zur Bühne und somit ganz gute auch wenn weite Sicht: man musste nicht immer den Kopf verdrehen oder ganz oben die schlechte Luft schnuppern (hab jetzt einen Gangsitz reserviert, um auf Nummer sicher zu gehen, nicht von dem Atem des Nachbarn betrunken zu werden – so erging mir nämlich schon bei The Eagles und Eric Clapton, bäh). Komfort und Ausstattungsstandard der Hartwall Arena der finnischen Hauptstadt lässt schon lange zu wünschen übrig (Service inklusive, Barkräfte könnten mal zur Schulung auf Oktoberfest 😀 ). Unbequeme abgenutzte Stühle, wippende Reihen und herausragende Befestigung unter meinem Fuss (irgendeine Verankerung) – bei der Standing Ovation Trampelaktion vor dem Encore – hatte man den Eindruck, dass alles gleich zusammenkracht. Ich sehe gerade: die Arena ist erst 1996 gebaut worden?! Und eher an die 70er Jahre anmutend… oh ne. Aber die Akustik ist ok, bzw. hab schon lange nix zum Vergleich gehabt. Ein Konzert irgendwo anders wäre auch mal nett 🙂 Nochmal U2…. soifz!

Als nächstes kommt im November im Finlandia Talo Manhattan Transfer dran. Haben noch einen Gutschein, der aufgebraucht werden muss – Männe darf sich dafür was wünschen und wollte eben dahin. Mein Fall ist es ehrlich gesagt nicht…





Wenn in Rom…

9 09 2010

Oder sollte das heissen: Wenn in Helsinki, mach wie die Finnen. Auf Finnisch ist der Spruch „Maassa maan tavalla“ und heisst wie „Im Lande auf die Art dessen Bürger“ (oder so). Den bekannten Spruch höre ich in Finnland mehr als je zuvor, nie in dem Zusammenhang wie man auf Reisen agieren soll, wieso man keine Handtücher auf Schwimmbadliegen legen soll, sondern eben IM Lande. Wieso? Die Zusammenhänge in Finnland – wie heute erwähnt – einem EU Land mit dem geringsten Ausländeranteil, aber einem ziemlich laut werdenden Widerstand gegen DIE Ausländer, klopft man den Spruch oft in den Integrationszusammenhängen. DIE Ausländer wollen sich nicht integrieren. Also „Maassa maan tavalla“. Dass die Finnen es so genau auf Reisen nehmen würden, ist mir auf zahlreichen Reisen leider entgangen. Es heisst lediglich: Du kommst hier, bist nicht wirklich willkommen (nun gut, wenn Du Steuer zahlst, dann vielleicht doch… oder dann auch nicht, nimmst ja Jobs weg). Also beweg Deinen Hintern und integriere Dich gefälligst.

Persönlich ist mir die „Integration“ nicht schwer gefallen: bin aber auch aussergewöhnlich aktiv und zäh. Und das braucht man in diesem Land. Das „Fremd-„Phänomen ist noch relativ neu, man weiss nicht so recht, was nun mit den Ausländern. Also wartet man oft vergeblich auf einen Gegenschritt –  was macht nun das Land um die Integration zu erleichtern?

Und ganz wichtig: Integration heisst nicht, komplett seine Wurzeln wegzuschmeissen. Eigene Kultur wird einem so richtig bewusst, wenn in der „Fremde“. Aus allem das Beste finden – das erweitert Horizonte.